Wer kann sich noch an Keli erinnern? Die Huskyhündin mit Epilepsie? 🤔

Also wir können uns noch ziemlich gut daran erinnern…. 😪 aber mal ganz langsam von Anfang an…
Keli ist eine ca. 1,5 Jahre junge und super liebe Husky Hündin. Aufgrund ihrer Rasse ist sie ein sehr aktiver Hund, der viel Auslauf braucht und es liebt im Garten den Tag zu genießen. Sie geht brav an der lockeren Leine, fährt mit dem Auto ohne Probleme, kennt Kinder und versteht sich mit Artgenossen. Kuscheln mit ihren Menschen genießt sie absolut, wie auch das Spielen und Abenteuer…
Wir dachten Keli hat das große Los gezogen, als sich endlich eine Familie für sie meldet und sie einziehen darf… 👍🏼
Die ersten Tage liefen super, Keli hat sich gut an die neue Situation gewöhnt und auch ihre Menschen von sich überzeugen können – bis zu dem Tag als die Krampfanfälle kamen. 🤯
Es wird Epilepsie vermutet. Aufenthalt in einer Klinik – Therapie begonnen und Zweitmeinung eingeholt. Der Therapievorschlag inkl. der Zweitmeinung hat dann zu einer Überdosierung geführt und hat leider irrsinnige Nebenwirkungen (stark eingeschränktes Sichtfeld, schleifender Gang, Gleichgewichtsstörung, Orientierungslosigkeit, Verlust der Kontrolle der Blase, ….) ausgelöst, sie stand unter irrsinnigem Stress und konnte nur schwer zur Ruhe kommen. Die Familie konnte überhaupt nicht mit der Situation umgehen und war völlig überfordert. sie musste SOFORT weg 🤦🏼‍♀️💔 sonst droht das Tierheim 😭 und uns drohte der Tierarzt, der Hund sei nicht behandelbar und muss eingeschläftert werden 😱 Nachdem es in diesem Moment in unserer Hand und Entscheidung lag, was mit Keli passiert – wurde sie umgehend in unsere Obhut geholt!
Um das Ganze noch schwieriger zu machen, kam hinzu, dass wir einen Verdachtsbefund auf Staupeinfektion vom Zweittierarzt bekamen. 😵 Es folgte ein Marathon an Tierarztbesuchen und die Suche nach der passenden Pflegestelle, die damit umgehen kann und auch die nötigen Ressourcen hat. Klara, eine total liebe Pflegestelle aus Wien, hat uns aus der Zwickmühle geholfen und sich Keli angenommen, ihr die nötige Ruhe, Fürsorge und Liebe gegeben, die Keli in diesen Tagen brauchte.
Beim Neurologen angekommen, wurden wir erst einmal beruhigt, dass Staupe das letzte ist woran er denkt, aber wir können gerne eine Untersuchung des Gehirnwassers machen (Kosten rund € 600,-) um Sicherheit zu haben. Gesagt – getan!
Wenige Tage später das Ergebnis – NEGATIV! 🥳 Keli war gesund, keine Anzeichen von Staupe, anhaltender Epilepsie, oder sonstigen Krankheiten waren gegeben. Die Medikamente für Epilepsie wurden ausgeschlichen.
All die verlorenen Nerven, Tränen, Ängste und auch Zweifel die wir hatten, waren wie weggezaubert! Kelis Allgemeinbefinden hat sich in den Tagen in unserer Obhut bereits um einiges verbessert.
All diese Ereignisse haben uns gezeigt, das einzig Richtige gemacht zu haben – nicht auf die Meinung eines unbekannten Tierarztes zu hören, dem Hund die Betreuung und Behandlung zukommen zu lassen die er brauchte und schlussendlich …. trommelwirbel
… hat Keli eine super tolle Familie gefunden, die sie nimmt wie sie ist, AUCH wenn die Epilepsie wieder kommen sollte – sie darf bleiben und hat ihr Happy-End gefunden 🍀❤️

Wir möchten uns an dieser Stelle wirklich von ganzem Herzen bei Klara, Faran, unseren Tierärzten, die uns zur Seite gestanden sind und auch unserer Obfrau Nici bedanken, dass Keli schlussendlich doch noch ihr Glück gefunden hat!

Wenn ihr uns gerne mit eurer Spende unterstützen möchtet die Kosten von Keli zu tragen würden wir – und sie – euch sehr dankbar sein!

 

N&N – HELPING DOGS
IBAN: AT974477000130020605
BIC: VBOEATWWGRA
Verwendungszweck: Spende Keli